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The Final Link21.2.2017

Der definitiv letzte Beitrag zum Thema "Link´s Awakening" auf dem Gameboy-Emulator unter DOS, denn ich habe es nun bis zur Endsequenz durchgespielt.


Okay, zugegeben, ab und zu habe ich ein bißchen in eine Komplettlösung geguckt, aber meistens konnte ich es selbst lösen bzw. habe mir den richtigen Weg dann durch die Lösung nur bestätigen lassen. Wirkliche Sackgassen oder tödliche Fallen gibt es ja nicht oder kaum. Ich glaube, die einzige Möglichkeit für ein sofortiges Ableben im Spiel ist es, im Wucherladen zu klauen und dann trotzdem wieder reinzugehen. Der Ladenbesitzer ist dann wirklich sehr verärgert...


Den teuren Bogen braucht man übrigens tatsächlich nicht, das Spiel läßt sich auch ohne lösen.


Ein kleiner Bug bzw. Logikfehler fiel mir auf. Ist es ein Fehler im Emulator oder im Spiel selbst? Ich hatte doch große Probleme mit dem vorletzten Endgegner, also diesem großen Adler ganz oben im Eagle Tower. Der hat mich jedes Mal mit seinem Wind von der Plattform geweht. Irgendwann habe ich dann in die Lösung geschaut, ob mir vielleicht doch ein wichtiger Gegenstand fehlt, um ihn zu besiegen. Die Lösung sagte dann, daß man bei Problemen mit dem Adler erstmal zum letzten Tempel gehen sollte, um sich dort ein wirksameres Item zu holen - den Flammenstab.


Also habe ich den Eagle Tower wieder verlassen, ohne den Adler zu besiegen und das Instrument zu holen (das habe ich dann später gemacht). Vor dem Tower hat dann weiterhin der fliegende Gockel auf mich gewartet, und ist mir auch nachgelaufen. Und trotzdem war im Hühnerhaus auch ein zweiter fliegender Gockel, der mit Tarin rumgeblödelt hat. Wenn ich mit meinem Gockel rein bin, waren also zwei Stück im Raum. Ich hatte mich noch gewundert, woher der zweite auf einmal kommt, aber es ist wohl so, daß es derselbe sein soll - weil ich den Tower nicht beendet hatte, wurde er als Begleiter nicht gelöscht, aber gleichzeitig lief trotzdem das Skript an, daß ihn mit Tarin im Hühnerhaus zeigt. Nachdem ich das Instrument geholt hatte, lief es wieder in logischen Bahnen.


Zum Thema Skripte bzw. Eventflags austricksen: man kann übrigens den Endgegner komplett besiegen und sich trotzdem noch von der Endsequenz zurückziehen. Nach der Jubelmeldung über den Sieg erscheint der Text "Climb the stairs..." und kurz danach (und bevor die Stufen erscheinen) kann man noch Manbos Mambo spielen und sich zum Eingang vom Ei zurückteleportieren und auch wieder davonlaufen. Bringt halt relativ wenig, weil es nichts mehr zu lösen gibt, und die NPCs auch in ihren Satzschleifen hängen. Es eröffnet sich also leider keine komplett neue Welt. Schade. Der Endgegner ist dann auch nicht als besiegt vermerkt, sondern taucht wieder neu auf, wenn man zu ihm zurückläuft.


Ansonsten ist es natürlich sehr schade, daß das Spiel nun vorbei ist, weil man gerne noch weiter dort geblieben wäre. Wunderbar gemacht, sowohl von der menschlichen, als auch von der technischen Seite her. Ein Spiel dieser Art und Klasse sollte man wirklich mal auf dem C64 umsetzen, wie es ja in Ansätzen schon probiert wurde.

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Untitled Comment21.2.2017
Hätte gern nen etwas ausführlicheren Kommentar geschrieben, aber 'böse' Worte hindern mich daran.

elzoido
Geschrieben von Anonymous

Untitled Comment21.2.2017
OK, versuch ichs so:

Der Adler ist leichter zu besiegen, wenn man rausgefunden hat, dass Pfeile + Bomben eine gute Kombination sind.
Geschrieben von Anonymous

Untitled Comment21.2.2017
Und ansonsten kann ich nur empfehlen, das Gameboy-Color-Adventure Oracle of Seasons/Ages auch mal anzuspielen. Spielt sich ähnlich, aber ist durch eine doppelte Welt deutlich... größer.

elzoido
Geschrieben von Anonymous

Untitled Comment24.2.2017
Danke für den Hinweis.

Pfffft, Gameboy Color. Farbe ist doch neumodischer Schnickschnack ;-).

Ich habe mir Oracle of Seasons mal kurz angesehen, ein GBC-Emulator für DOS war schnell gefunden (er basiert technisch auf dem Emulator, den ich bereits verwendet hatte, läuft also problemlos und schnell).

Was mich aber irgendwie weniger beeindruckt, ist die spielerische Seite. Es ist halt schon wieder dasselbe - mit Link alle möglichen Tempel ablaufen und soundsoviele Gegenstände zusammensuchen. Und während bei Link to the Past und bei Awakening noch viel Atmosphäre und interessante Story dazu kamen, wirkt Oracle jetzt ein wenig uninspiriert auf mich. Bei Awakening kam als Bonus auch noch dazu, daß man eine so "komplexe" Welt innerhalb der Grenzen eines originalen 80er Jahre Gameboys untergebracht hat.

Vielleicht habe ich mich auch etwas "sattgespielt", aber so recht sprang der Funke bei Oracle jetzt nicht über. Vielleicht wird es ja besser und origineller, aber ich werde erstmal Pause machen, bevor ich ernsthaft anfange.
Geschrieben von Bruchbach

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